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Corpus Homini
Den Elementarkräften und Elementarereignissen des Lebens zugewandt, ist CORPUS HOMINI eine eingehende und intensive Betrachtung des Menschseins und seiner Korperlichkeit. Den eigenen Korper zu bewohnen, ist einerseits die unmittelbarste Lebensaufgabe und Lebensarbeit jedes Menschen; andererseits ist diese Korperlichkeit unweigerlich auch mit Arbeit für Andere verbunden: Am Lebensanfang mit der Arbeit, den Korper in die Welt bringen zu helfen. Der Arbeit, ihn nach Verletzungen, Verwundungen und Erkrankungen zu behandeln, zu therapieren und zu heilen. Mitunter auch der Arbeit, seine sexuellen und
...Den Elementarkräften und Elementarereignissen des Lebens zugewandt, ist CORPUS HOMINI eine eingehende und intensive Betrachtung des Menschseins und seiner Korperlichkeit. Den eigenen Korper zu bewohnen, ist einerseits die unmittelbarste Lebensaufgabe und Lebensarbeit jedes Menschen; andererseits ist diese Korperlichkeit unweigerlich auch mit Arbeit für Andere verbunden: Am Lebensanfang mit der Arbeit, den Korper in die Welt bringen zu helfen. Der Arbeit, ihn nach Verletzungen, Verwundungen und Erkrankungen zu behandeln, zu therapieren und zu heilen. Mitunter auch der Arbeit, seine sexuellen und erotischen Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen und zu erfüllen. Und schließlich auch der Arbeit, den leblosen Korper nach seinem Tod zu bestatten und auf seinen Weg aus der Welt hinaus zu schicken.
Ohne Worte, ohne Kommentar und ohne Voreingenommenheit begleitet Corpus Homini vier Menschen, die diese Arbeit täglich leisten: Eine Hebamme im Salzkammergut, eine Hausärztin in Vorarlberg, eine Sexarbeiterin in Wien und einen Bestatter in Niederosterreich. Der Film ermoglicht es, Zeugin oder Zeuge ihrer Arbeit in der Polarität zwischen oft nicht nur rein korperlicher Intimität und professioneller Distanz dabei zu sein – und im Spiegel des Tuns und Seins der Protagonistinnen und Protagonisten im Film die eigene Geschichte, Haltung und Korperlichkeit zu vergegenwärtigen und reflektieren.